Strategien gegen Isolation im Alltag Welche Unterstützung und Beziehung wünsche ich mir in meinem Alltag?

Workshop

14–31 July 2019

Artists:

Manuela Zechner

11–16 Uhr

In diesem Workshop werden wir gemeinsam Fürsorge, Vertrauen und Uns-Kümmern erkunden. Wir werden unseren alltäglichen Beziehungen und Ritualen nachgehen, um besser zu verstehen, wie wir mit Einsamkeit und Isolation umgehen. Wie und wann haben wir Vertrauen? Wann und von wem erwarten wir uns Hilfe und Unterstützung? An was fehlt es unseren Beziehungen und Netzwerken, um uns besser um uns selbst und andere kümmern zu können?

Die Workshop-Leiterin Manuela Zechner wird verschiedene Methoden aus Kunst und Pädagogik vorschlagen, mit denen wir unsere Situationen visualisieren und spielerisch einigen schwierigen Fragen nachspüren können. Ziel ist es zu vermitteln, dass wir mit diesen Fragestellungen nicht alleine dastehen. Wir werden daher gemeinsam Strategien erforschen, mit denen wir uns ein Netzwerk an Unterstützung für unseren Alltag aufbauen können, so dass wir uns besser um uns selbst und andere kümmern können.

Manuela Zechner ist Künstlerin, Forscherin und Vermittlerin. Sie organisiert Workshops zu Themen wie Care, Gruppenprozessen, Mobilität/Migration und Muttersein mit spielerisch-forschenden Methoden. Aktuell arbeitet sie wissenschaftlich zu selbstorganisierten Kindergärten in Poble Sec, Barcelona. Sie hat 2013 an der Queen Mary University London zu Prekarität und Care-Netzwerken promoviert und ist nun Teil eines EU-Forschungsprojektes zu Commons in Südeuropa. Seit 2005 leitet sie das Projekt Future Archive, arbeitet bei dem Radio-Projekt Sounds of Movement mit, ist Teil des Kollektivs Nanopolitics Group und dem Forschungsprojekt Radical Practices of Collective Care. Seit 2016 ist alles etwas anders und durchaus interessanter, weil sie eine kleine Tochter im Schlepptau hat.