Café Paradiso (Kleinster gemeinsamer Nenner, oder Rustenschacher)

Ausstellung

17. März–5. Mai 2013

Künstler/innen:

Sara Barker, Michaela Eichwald, Damien Flood, Amy Granat & Drew Heitzler, Michael Pfisterer und Joëlle Tuerlinckx

Ein Mensch wird verrückt (zumindest als solches durch die Einweisung deklariert), weil er sich maßlos an der schlechten Qualität von Hosen stört. In einem anderen Zusammenhang und einem anderen Rahmen würde eine solche Überzeugung, eine so präzise Aufmerksamkeit für das Detail positiv bewertet werden. Konsum aber ist für die Allgemeinheit gedacht und nicht das Individuum – also ist ein Ausbruch in einem Hosenladen fehl am Platz. Zur Einweisung, zur großen Katastrophe, muss es aber gar nicht kommen, wenn es um die Perspektive des Einzelnen in der Konfrontation mit dem gesellschaftlich Verankerten, wenn es um Akzeptanzen geht. Fraglich ist, was dann der kleinste gemeinsame Nenner ist und ob das Leben von Differenz nicht den kleinsten, sondern den größten gemeinsamen Nenner bedeutet.

In dieser Ausstellung geht es vornehmlich um Ausbrüche in ähnlichen Läden.

Termine

2013

17. März 14–16 Uhr Eröffnung