Infrastrukturen des Zwischenmenschlichen
Welche (Infra-)Strukturen braucht eine solidarische Zukunft?
M.1
Symposium

Infrastrukturen des Zwischenmenschlichen


Welche (Infra-)Strukturen braucht eine solidarische Zukunft?

HINWEIS: Ursprünglich war das Event vor Ort geplant – aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen wird das Event teilweise online stattfinden; einige Programmpunkte werden verschoben.

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Mit (digitalen) Beiträgen von Malu Blume, Frauke Frech (Grand Beauty on Tour), Antje Hachenberg, Konzeptwerk Neue Ökonomie, Maternal Fantasies, Polyphrenic Creatures, Nora Sternfeld, Studio Experimentelles Design (Klasse Prof. Jesko Fezer, HFBK Hamburg) und engagierten Teilnehmenden des kuratorischen Programms

Kuratiert von Sascia Bailer

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Gesellschaftliche Normen und oft unhinterfragte Werte agieren als unsichtbare Infrastrukturen, die bestimmen, wie wir Zwischenmenschlichkeit gestalten: In welcher Art und Weise kümmern wir uns um uns selbst, um einander und um unsere Gemeinschaften? So unveränderlich diese Normen und Werte scheinen mögen, liegt in ihnen doch das Potenzial, Träger von gesellschaftlichem Wandel zu sein: Können wir tradierte Ausschlussmechanismen verlernen und neue Gesellschaftsprotokolle entwerfen, die kollektive Fürsorge und Solidarität ins Zentrum rücken? Kann unsere Gesellschaft inklusiver werden, indem wir eine Ethik der Fürsorge als Grundgedanken in unsere sozialen Infrastrukturen einfügen?

Infrastrukturen des Zwischenmenschlichen setzt das Lokale als Ausgangspunkt für eine Reihe von Gesprächen, Workshops, Filmvorführungen und Community-Foren, um Begegnungen, die auf Fürsorge und Solidarität beruhen, in den Mittelpunkt zu stellen. Künstlerische, design-basierte, aktivistische und lokal-engagierte Initiativen laden dazu ein, aus verschiedenen Perspektiven über Fürsorgepraktiken nachzudenken und langfristige solidarische Infrastrukturen zu entwerfen.

Mit Infrastrukturen des Zwischenmenschlichen endet der kuratorische Turnus 2019/20, in dem Sascia Bailer als Künstlerische Leitung des M.1 mit partizipativen Formaten und sozial engagierten künstlerischen Praktiken den Fokus auf Care gelegt hat. Die Veranstaltung ist eine Fortsetzung der New Alphabet School-Ausgabe zum Thema Caring, die vom 11.-14. Juni 2020 in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin stattgefunden hat (co-kuratiert von Sascia Bailer, Gilly Karjevsky und Rosario Talevi), und wird großzügig unterstützt von der Förderstiftung des Kreises Steinburg und der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein.

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Zugang zum digitalen Programm und weitere Infos

Der Zoom-Link für Samstag, ab 14.30 Uhr ist folgender:
https://zoom.us/j/99995034868?pwd=bE11WElNcWRWWWV3alhobm5KSVltZz09

Der Zoom-Link für Sonntag, ab 14.30 Uhr ist folgender:
https://zoom.us/j/96900311581?pwd=SXZPbWc2SDJHSWJ4NnQ3bE00aVBtQT09

Für die Online-Teilnahme ist keine zusätzliche Anmeldung mehr nötig. Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Computer / Tablet / Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Wir empfehlen die neuste Version der Zoom App zu installieren. Die Veranstaltung ist bereits 15 Minuten vor Beginn geöffnet. Die Veranstaltung wird zu Dokumentationszecken der Stiftung aufgezeichnet. Bei technischen Problemen wendet Euch bitte an info@arthurboskamp-stiftung.de.

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