Ausstellung Förderpreisträgerinnen Mit künstlerischen Arbeiten von Maren Malu Blume und Maternal Fantasies zum Thema Care
M.1
Förderpreisausstellung

Ausstellung Förderpreisträgerinnen

Mit künstlerischen Arbeiten von Maren Malu Blume und Maternal Fantasies zum Thema Care

Die Künstlerinnengruppe Maternal Fantasies sowie die Künstlerin Maren Malu Blume sind Preisträgerinnen der Förderpreise 2019/20 der Arthur Boskamp-Stiftung. Gesucht waren künstlerische Positionen und Projekte, die sich mit unterschiedlichen Aspekten von Sorgearbeit auseinandersetzen (zur Ausschreibung). Ausgewählt wurden zwei künstlerische Positionen, die sich kritisch mit Care-Arbeit, Gemeinschaft und Gender auseinandersetzen und dabei auf ganz unterschiedliche Weisen ihre Visionen einer fürsorgenden Zukunft entwickeln. am 2. Mai 2020 wird eine Ausstellung im M.1 mit den Förderpreisträgerinnen 2019/20 der Arthur Boskamp-Stiftung eröffnen, die bis Ende Juni 2020 zu sehen sein wird.

Über die Förderpreisträgerinnen 2019/20

Die interdisziplinäre Künstlerinnengruppe Maternal Fantasies beschäftigt sich mit dem sowohl gesellschaftlich als auch kunsttheoretisch wenig beachteten Beziehungsgeflecht von Kunst, Kind und Mutterschaft. Die acht Frauen des internationalen Kollektivs leben und arbeiten in Berlin. In regelmäßigen Treffen werden durch künstlerische Forschung, kollektive Kunstwerke und Zusammenleben das Spannungsfeld zwischen künstlerischer Produktion und Mutter-Sein ausgelotet. Familiengeschichten, Erinnerungen, Vorstellungen, Wünsche, aber auch Horroszenarien um das Mutter-Sein finden sich in Maternal Fantasies wieder.

Einen Förderpreis erhielt auch die in Hildesheim geborene Künstlerin Maren Malu Blume, die heute zwischen Berlin und Wien lebt und arbeitet. Ihre Arbeit ist an den Schnittstellen von Kunst, Performance, Bildung und Aktivismus angesiedelt. Blume arbeitet meist in Künstlerinnen-Kollektiven zu Themen der Fürsorge, kollektiver Wissensproduktion, Archivpolitiken, Freund*innenschaft und Queer-Feminismus. Das von Maren Malu Blume vorgeschlagene Videoprojekt ermöglicht einen alternativen und hoffnungsvollen Blick in die Zukunft der Sorgearbeit: Drei Versionen von möglichen Gemeinschaften werden porträtiert, die neue Formen von Fürsorge und Zusammenleben erforschen.