GNADENLOS SUBJEKTIV

Ausstellung

2. September–28. Oktober 2007

Künstler/innen:

Michael Dörner, Filomeno Fusco, Jakob Jensen, Victor Kégli, Clemencia Labin, Jörg Rode, Oliver Ross, Nadim Vardag und Judith Walgenbach

Ausgangspunkt der Ausstellung war die Diskussion, dass das Kuratieren von Ausstellungen und die damit verbundene Auswahl der KünstlerInnen nicht immer sachlich und objektiv ausfällt. Der persönliche Geschmack und die Interpretation der KuratorInnen ist entscheidend und letztendlich die Künstlerliste austauschbar. Michael Dörner und Filomeno Fusco haben so für die Ausstellung eine kleine Anzahl von KünstlerInnen eingeladen, deren künstlerische Arbeiten sie seit Jahren verfolgen und schätzen.

Mit der Wahl der Künstlerinnen und deren Positionen eröffnen sich verschiedene Aspekte von Subjektivität. Die Ausstellung zeigt zum einen das künstlerische Schaffen, das geprägt ist von einer starken individuellen Wahrnehmung. Zum anderen manifestiert sie den subjektiven Blick auf die Gesellschaft, auch wenn der kreative Prozess aus einer scheinbar objektiven Beobachtung ensteht. Darüber hinaus wird in der Ausstellung die Rolle der Betrachtenden reflektiert, die durch ihr eigenes Geschmacksempfinden Zustimmung und Kritik äussern.
Vetreten sind u.a. die Sparten Malerei, Zeichnung, Skulptur und Video.

Im Rahmen der Ausstellung ist am 26. Oktober das Deutsche Schauspielhaus Hamburg mit dem Stück »NippleJesus« von Nick Hornby zu Gast. »NippleJesus« ist eine Geschichte über Kunst und Kommunikation – über Auf- und Absicht, das Verstehen von Kunst und den subjektiven Blick, den wir pflegen müssen. Dies ist eine raffinierte und zugleich humorvolle Geschichte des britischen Bestseller-Autors Nick Hornby.

Regie: Konradin Kunze / Ausstattung: Christel Bergmann / Dramaturgie: Florian Vogel / Es spielt: Hermann Book

Termine

2007

2. September 13–15 Uhr Eröffnung

Eröffnungsrede um 14.00 Uhr von Prof. Manfred Geier (Kulturwissenschaftler)
Grillen und musikalische Beschallung im Garten mit DJ Tobec